E-Paper - 12. Juli 2019
Luzerner Rundschau
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LSC-Landhockey-Teams sind zweite Sieger

Die beiden LSC-Hockeyteams konnten die lang ersehnten Meistertitel auf dem Feld leider nicht feiern. Nach den Playoff-Finalspielen blieb die Vormachtstellung von RW Wettingen erhalten.

Luzern Die LSC-Frauen verloren ihr Final-Hinspiel zu Hause nach tapferer Gegenwehr äusserst knapp mit 0:1. Auf dem Utenberg-Kunstrasen zeigten die erfolgsverwöhnten Wettingerinnen Nerven und wurden vom LSC aufs Äusserste gefordert. Die beste Chance für Luzern hatte Linda Röthlin, die kurz vor Ende der Partie das 1:1-Unentschieden auf dem Stock hatte und leider nicht reüssieren konnte. Tags darauf hingegen liess der Gegner RW Wettingen nichts mehr anbrennen und landete einen diskussionslosen 5:0-Erfolg. Rotweiss erzielte schnell zwei Tore, worauf der LSC alles nach vorne warf und klassisch ausgekontert wurde. Dennoch können die LSC-Frauen stolz sein auf die gezeigte Leistung während der ganzen Saison. Vorab die jungen Spielerinnen im Kader sind ein Versprechen für die nahe Zukunft. Die LSC-Männer scheiterten gegen RW Wettingen nur knapp. Auswärts beim Hinspiel belohnten sie sich erst in allerletzter Minute. Sebastian Schneider verwertete einen Penalty zum wichtigen Auswärtstreffer (Schlussresultat 2:1). Beim entscheidenden Spiel in Luzern starteten die Luzerner denkbar schlecht in die Partie und lagen im ersten Viertel bereits mit 0:2 in Rückstand. Gezeichnet von der Bruthitze auf dem «dampfenden» Kunstrasen kämpfte sich der LSC dank Toren von Michael Casagrande und Martin Greder wieder zurück ins Spiel. Leider nutzte Wettingen eine Unordnung in der Luzerner Verteidigung zum letzten Endes entscheidenden 2:3, auch weil die Kraft für ein Aufbäumen schlicht nicht mehr vorhanden war. Die beiden Luzerner Teams haben sich gut geschlagen, mussten aber einsehen, dass RW Wettingen weiterhin das Mass aller Dinge im Schweizer Landhockey ist. Schöner Trost: Als Club mit zweitplatzierten Teams bei den Frauen und den Männern wird der LSC nächstes Jahr mit ihren beiden Eliteteams am Europacup teilnehmen können.

pd/sk

Luzerner Rundschau vom Freitag, 12. Juli 2019, Seite 19 (10 Views)

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